Der Schreibtischtäter von heute muss sich, zum Ausgleich, ein Hobby suchen.
Das kann Laufen sein, oder Bodybuilding oder eben Bogensport (macht den Kopf frei).
Ich bin Anhänger des Traditionellen Bogenschießens, also ohne technische Muckeleien wie Visier, Cams oder Stabilisatoren. Da könnte ich den Pfeil auch gleich per Hand in die Scheibe stecken...
Angefangen hat aber alles in Mittersil (Österreich) auf einem Parcours im Jahre 1989 oder so.
Fasziniert von dieser Erfahrung habe ich mir darauf einen Compoundbogen gekauft und damit im Garten geschossen. 1996 folgte dann ein Samick SHB mit 50# (da habe ich mich wohl selbst überschätzt...).
Es folgte eine längere Pause und etwa 2006 kam der Bogenvirus zurück.
Nach einem MARBOW Langbogen 70“, 42#@28“ und einem MARBOW Carbon mit 40#@28“ im April 2009 folgte ein LoNo mit 42#@28“, alle mit Fastflightsehne.
In seiner Preisklasse ist der MARBOW ein hervorragender Bogen.
Der LoNo hat mehr Dampf durch seinen Bambuskern ist aber Preislich schon in einer anderen Klasse.
Im Herbst 2009 habe ich einen Grózer Nomad Awaren Bogen ausprobiert und der hat mein Herz für „Reiterbögen“ geöffnet. Deshalb folgte drauf im Tausch ein Biokomposit Türke mit 44#.
Irgend wie kam es dann im Sommer 2010 dazu, dass ich mit einer bekannten Bogenschützin den Türken gegen einen Bashkir mit 40# getauscht habe. Ich habe mir fest vorgenommen den nur noch mit Daumenring zu schießen, wie es sich gehört.
Seit Ende März bin ich stolzer Besitzer eines Latrodectus von Thilo Liedtke (siehe u. Links).
Ein Wunderschöner Bogen mit hervorragender Wurfleistung. Ich bin hin und weg!
Da ich mittlerweile aber nur noch den Latro schieße habe ich mich auch vom Bashkir getrennt (aber einen ELB bestellt ;) )
Ich schieße Goldtip Traditional 5575 in voller Länge, also 30“ mit 4“ Shield Federn.
Auf meinen neuen Pfeilen habe ich Tophat Combo 125gn und die 40gn Inserts.
Trainiert wird im Garten und auf dem Marsberger Parcours, der gerdae mal 20 min. entfernt ist
